Klientenzentrierte Gesprächstherapie

Die Entwicklung der klientenzentrierten Gesprächstherapie ist eng mit der Person ihres Begründers Carl R. Rogers verbunden. Rogers gilt als einer der Hauptvertreter der Humanistischen Psychologie. In Deutschland wurde sie in den 1960er Jahren hauptsächlich durch Reinhard und Anne-Marie Tausch bekannt.

Sie betrachtet den Menschen als ursprünglich gutes, soziales und mit sich selbst im Einklang stehendes Wesen, welches die Fähigkeit besitzt, sich selbst, seine Ängste und Konflikte zu verstehen und zu bewältigen. Dadurch dass der Mensch mit seinen positiven Kräften im Mittelpunkt steht, wird Entwicklungsfähigkeit geschaffen. Probleme werden aufgearbeitet, Erfahrungen integriert und vielleicht verschüttete Bereiche des Selbst miteinbezogen. Durch das einfühlsame Zuhören und das Spiegeln der wahrgenommenen Gefühle eröffnet sich für den Klienten die Möglichkeit, zu einem besseren Verständnis von sich selbst zu kommen. 

Diese Form der Humanistischen Psychotherapie basiert auf den drei Säulen:

  • Akzeptanz/bedingungslose Wertschätzung
  • Empathie/einfühlendes Verstehen
  • Kongruenz/Echtheit

Mit diesen Grundprinzipien möchten wir Sie auf Ihrem Weg zu Lösungen bei der Auseinandersetzung mit Ihren emotionalen Prozessen begleiten. Wir unterstützen Sie bei Ihrer Suche nach individuellen Möglichkeiten der Entwicklung.

 

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